Aus dem Tagebuch eines Dackels

 

Liebes Tagebuch!

Hier mein Nachtrag der Dinge, an die ich mich unbedingt erinnern muss:

Ich werde nicht mit Herrchens Unterhosen spielen bzw. daran ziehen, während er auf der Toilette sitzt.

Der Hosenboden des Postboten ist nur schwer erreichbar. Hosenbeine dafür umso leichter!

Ich werde aufhören meine Spielsachen ständig unter die Schränke zu rollen!

Ich muss aufhören die letzten freien, sauberen Stellen auf dem Teppich zu finden, um mich dort zu übergeben. Ist auch weiterhin gültig für meine anderen natürlichen Bedürfnisse.

Ich werde mich auch nie mehr in toten Ratten, Vögeln oder sonstigem wälzen, nur weil es so gut riecht! Mhm, sooo gut!

Ich werde auch nie mehr tote Ratten, Vögel oder Häufchen draußen probieren, nur weil sie mir schmecken und direkt danach versuchen Frauchen zu küssen.

Die braunen Katzenklo Kräcker sind angeblich kein Leckerchen, auch wenn sie noch so gut schmecken, sie sind laut Frauchen kein Essen!!!

Die Katze ist keine Quietsche, auch wenn sie quiekt, wenn ich mit ihr spiele.

Ich sollte Frauchen nicht mehr wecken, indem ich meine kalte, nasse Nase in ihr Ohr stecke.

Nie wieder sollte ich Frauchens Slip stehlen und damit im Garten rum rennen.

Das Sofa ist kein Waschlappen, das gilt auch für Herrchens Schoß, den guten Teppich im Wohnzimmer und die Kopfkissen auf dem Bett.

Menschen im Schritt zu schnüffeln ist keine akzeptable Begrüßung! 

In der Mitte vom Wohnzimmer sitzen und meine kostbarsten Körperteile waschen ist nur akzeptable, wenn kein Besuch da ist! 

Aber, liebes Tagebuch, tief gekränkt auf den Boden starren und dann ganz traurig die Augen nach oben rollen funktioniert ‚Teckel sei Dank’ auch weiterhin, falls Herrchen und Frauchen mal wieder böse mit mir sind!!!

 

Button Text